Platzierung der Sensoren

Wohin kommen welche Sensoren?

Temperaturmanagement

Das Temperaturmanagement Europäischer Landschildkröten erfordert einerseits die Überwachung der Grundtemperatur auf Schildkrötenhöhe durch Thermometer, und andererseits die Steuerung der Gewächshausheizung durch Thermostate.
Zusätzlich wird die Temperatur im Frühbeet bei Hitze durch den automatischen Fensterheber und Schattieren und Lüften gesteuert.

Platzierung der Sensoren im Frühbeet

Thermostat

Im Frühbeet wird der Sensor des Thermostats, das die Heizung steuert, immer knapp über dem Boden in Nähe der Schildkröten aufgehängt. Zu beachten bei der Einstellung des Thermostats ist die Hysterese. Wird ein grenzwertig niedriger Wert eingestellt, kann es während der Starre gefährlich werden.

Thermometer

Die Thermometer-Sensoren jedoch können den Tieren, wenn sie in die Winterstarre abtauchen, auch ins Substrat „folgen“, das heißt man steckt sie auf Schildkrötenhöhe ins Substrat, um die Temperatur auf Höhe der Tiere zu überprüfen, und relevante Temperaturalarme unter 4 °C zu erhalten.

Für den Fall, dass Schildkröten an der Erd-Oberfläche starren, beziehungsweise dass sie dort auftauchen, misst man auch dort aus Sicherheitsgründen dauerhaft die Temperaturen auf Höhe der Tiere.
Es gibt oft Diskrepanzen zwischen dem recht stabilen Temperaturniveau im Substrat, und der stärker schwankenden Lufttemperatur auf Schildkrötenhöhe, auch Grundtemperatur genannt.

Die Sonden von Thermostaten bleiben beim Temperaturmanagement im Frühbeet stets in der Luft auf Schildkrötenhöhe, das heißt knapp über dem Substrat, während Thermometer-Sonden den Tieren beim Abtauchen während der Kältestarre ins Substrat folgen können. Zusätzlich kontrolliert man stets mit Thermometern die Grundtemperatur, gemessen in der Luft auf Schildkrötenhöhe.